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Hach… würden wir nicht alle manchmal gerne ein bisschen Alice im Wunderland sein? Tierische Freunde, pompöse Kleider, einen verrückten Hutmacher und… zauberhaftes Porzellan auf einer langen, gedeckten Tafel. Zumindest den letzten Punkt können wir Wirklichkeit werden lassen – mit Hilfe von Anka Büchler. Die studierte Grafikdesignerin aus Berlin ist begeistert von Vintage-Porzellan, Oma Lotti und Standbohrmaschinen.

Wer bei Omas Tassen- und Kannensammlung eher an kitschige Überbleibsel aus alten Zeiten denkt, der hat noch nicht erkannt, welches Potenzial in den filigranen Familienstücken steckt: Formschöne Dekore, edle Goldränder, ausgefallene Formen und handgemachte Arbeit. Anka Büchler haucht den verstaubten Erinnerungsstücken neues Leben ein und verwandelt sie in alltagstaugliche und wahnsinnig stilvolle Deko-Elemente.

Feine Kerzenhalter aus Tassen; romantische Etageren; blumige Hängelampen aus Tassen, Milchkännchen und Kaffeekannen; limitierte Tischlampen und einzigartige Stehlampen schmücken das Sortiment von Lieselotte Berlin. Den charmanten und zugleich traditionellen Namen hat das besondere Label übrigens Oma Lotti zu verdanken: Die Großmutter von Anka verhalf ihr zu ihrem ersten Vintage-Porzellan und somit auch zu ihren wunderbaren Ideen.

Als Werkstatt dienen der kreativen Designerin übrigens die eigenen vier Wände. Nachdem sie sich von ihrem Handbohrer verabschiedet hat, hat sie sich eine Standbohrmaschine ins Haus geholt mit der sie ihre Sammlerstücke flexibel und qualitativ hochwertig in liebevoller Handarbeit fertigt.

Bevor wir es vergessen: Wer es bis jetzt nicht getan hat, dem raten wir einen ausgiebigen Ausflug in den Keller um mögliche Erbstücke aus Porzellan auszugraben. Anka hat nämlich auch stets ein Ohr und eine Hand frei für Sonderwünsche – und wäre es nicht die coolste Hommage an Oma, die hinterlassenen Habseligkeiten in Form von Lampen, Kerzenhaltern oder einer Etagere wieder auferleben zu lassen? Eben! Also, auf dich, Alice! Äh… Anka. Julia Knobe

P.S. Anka Büchler hat auch noch ein zweites Standbein: Das Liebesspiel der Wolpertinger! Die Fabelwesen, die laut einer Sage vor 200 Jahren durch die Liebe zwischen einem Rehbock und eines Hasen entstanden sind, setzt sie mit künstlerischen Zeichnungen und Siebdrucken in Szene – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Blick auf ihre Website lohnt sich!

 

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