Regional, saisonal und wild – das sind die Produkte von „Die feinen Wilden“ aus Hamburg. Der Webshop bietet verarbeitete Wildkräuter, Chutneys und Pestos, dazu eine Reihe an „vergessenen“ Obst- und Gemüsearten. Immer der Jahreszeit entsprechend und immer mit Aha-Effekt.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Erdbeer-Salatsoße, Gänseblümchen oder Kastanienblütengelee? Oder soll es doch lieber ein Löwenzahn-Zitronen-Pesto sein? Der Einfallsreichtum der feinen Wilden scheint ebenso ungebremst zu sein wie der Mut zu tollen Kreationen. Und ganz nebenbei lernt der Genießer, dass einheimische Pflanzen den sogenannten Exoten in nichts nachstehen. Wie schön, dass das Sortiment monatlich wechselt. Da kann man sich ohne Wiederholung durch das Angebot futtern.

Ein Ladengeschäft haben „Die feinen Wilden“ leider (noch) nicht, deshalb sollte man den samstäglichen Wochenmarkt an der Fabrik/Hamburg Bahrenfeld aufsuchen, einen Abstecher zu Adele & Clodwig nach Ottensen machen oder bei Delikat St. Pauli vorbei schauen.

Käthe Gundermann ist übrigens nicht der Name der Geschäftsführerin, sie heißt Kathrin Bruun. Es ist vielmehr eine kleine Remineszenz an das Lieblingskraut der feinen Wilden, den Gundermann. Sehr sympathisch!