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Alice flaniert neuerdings nicht mehr im Wonderland sondern in WonderWood. Zum Kaffeekränzchen lädt hier nicht der verrückte Hutmacher, sondern höchst eindrucksvolle Sitzgelegenheiten. Allesamt kostbare, oftmals aus Birkenholz geleimte Einzelstücke skandinavischer, französischer und auch italienischer Designer. WonderWood ist dabei gewissermaßen Shop und Galerie zugleich, sodass man hier sowohl zwischen altbekannten Klassikern als auch zwischen jungen, noch weitestgehend unbekannten Namen aus Möbel-Design- und Kunst-Szene umherspazieren darf.

Nach Jahren des Sammelns entschloss sich WonderWood Gründer Wiet Hekking seine Arbeit in der Fashion-Branche niederzulegen und seinen eigenen Store in Amsterdam aufzumachen. Welche Glücksidee! Denn jedes der bei WonderWood präsentierten Möbelstücke hat seine ganz eigene, einzigartige Geschichte!

Zum breitgefächerten Sortiment gehören neben wahrhaftigen Vintage-Schmuckstücken, deren Kollektionen bis in die 1940 Jahre zurückreichen, auch weitere tradierte Klassiker. Solche Re-Editions, die unter dem Namen „Plywood Classic“ zusammengefasst werden, sind Neuauflagen großer Designer-Stücke. Darunter Alvar Aalto, Hans Brattrud oder Jean Prouve.

Bei all dem anmutigen Alten weht selbstverständlich auch eine frisch-freche Brise Neuwind. Zu diesen sind etwa Jungdesigner wie Jeroen Henneman oder Richard Hutten zu zählen, um nur zwei von ihnen zu nennen.

Wie Alice haben auch wir wahrlich große Freude daran durch das WonderWood-Paradies zu schlendern und wer weiß, vielleicht treffen wir dort auch das weiße Kaninchen! Tabea Albrecht

 

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