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OBJEKTE UNSERER TAGE müssen modular und flexibel sein, ästhetisch ansprechend und funktional ausgeklügelt. Nachhaltig sind ihre Materialien, ihr Design detailverliebt, doch schnörkellos. Handwerkliche Raffinesse sticht ins Auge und schafft dort Überzeugung, wo vormals keine war. OBJEKTE UNSERER TAGE – das sind Christoph Steiger, David Spinner und Anton Rahlwes.

Fast wie ein Manifest lesen sich die geschriebenen Zeilen auf der Website in der Rubrik „Über uns“. Die Möbel und Accessoires der drei Berliner Jung-Designer sind dabei in erster Linie genau das, was sie vorgeben zu sein: nämlich OBJEKTE UNSERER TAGE. Als solche haben sie den Anspruch das Selbstbild einer Generation widerzuspiegeln, die sich vor allem als eines versteht: selbstbestimmt. Und das kann sich sehen lassen.

Stuhlmodell „Schäfer“ zum Beispiel. Als Hommage an funktionales Design zieht er im schicken gelben Dress bewundernde Blicke auf sich. Ergonomische Sitz- und Rückenfläche sind hier aus einem Guss gefertigt und verschaffen ihm – zusammen mit den filigran gefertigten Stuhlbeinen – einen dynamischen Charakter. Oder die geometrisch gefertigte Porzellanvase „Wagner“, die in reinem Weiß und mit dezenten Stufen in der oberen Vasenhälfte eine klare unaufgeregte Formsprache findet.

Wer sich fragt, wie zeitgemäßes Wohnen funktioniert: OBJEKTE UNSERER TAGE liefern eine wirklich sehenswerte Interpretation. Tabea Albrecht

 

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