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Hamburg hat’s gut. Hamburg hat die Alster, die Elbe, den Michel und die Hafencity. Und Hamburg hat das Stilwerk, direkt am Hafen. In dieser Hochburg des Designs finden Fans alles, was heute und morgen angesagt ist. Vor allem die Eventfläche der design gallery sorgt auch bei mir immer wieder für den Wow-Effekt. Denn ich gehe fast jede Woche dort gucken, und eben nicht nur, weil ich um die Ecke wohne.

Bei meiner letzten Stipp-Visite habe ich allerdings einen Fehler gemacht, weil ich mir nicht sofort einen von den neuen NIDOs geschnappt habe. Ich fürchte, jetzt muss ich schnell sein. Denn die stilwerk design gallery hat nur jeweils 100 Exemplare der witzigen Hocker NIDO in den neuen Farben pink, gelb, weiß und schwarz aufgelegt. Entdeckt hatte ich den flotten Kleinen von der Hamburgerin Eva Maguerre eigentlich schon auf dem DMY-Festival, der Plattform für den kreativen Design-Nachwuchs. Damals hatte Eva ihn in frechem Knallrot vorgestellt. Auch Klasse, doch nicht so ganz meine Farbe.

Aber mit ihren vier Neuen macht die Designerin es mir echt schwer. Am liebsten würde ich sie alle nehmen ­– für einen Kick in meiner Wohnung.

Sie sehen nicht nur so jung, frisch und sympathisch aus wie ihre 1983 geborene Erfinderin, sie sind auch federleicht und total stabil. Ich kann sie sogar mit rausnehmen, wenn ich es mir hoffentlich demnächst wieder auf meinem Balkon nett mache. Dort dürfen sie getrost stehen bleiben, wenn’s regnet, denn sie sind witterungs- und lichtbeständig.

Wie das kommt? Eva verband ihr kreatives Talent mit dem technischen know how des Stralsunder Herstellers Masson. Die fragilen Flechtkunstwerke, sie wiegen nur 900 Gramm, verblüffen als eine Konstruktion aus mit Harz getränkten Glasfasern. „Diese Fasern werden auf verschiedene Weise verbunden und gewickelt. So entstehen, ausgehend vom Grundmodell, meine individuellen Hocker mit unterschiedlichen Mustern und Strukturen“, sagt die blonde Hamburger Designerin. NIDO spielt gekonnt mit dem Gegensatz zwischen Formbarkeit des Ausgangsmaterials und seiner Verhärtung durch das Kunstharz.

Bei den fertigen Hockern bleibt der Charakter der weichen Glasfaser erhalten. Ich hab’s ausprobiert. Und ich glaube, ich nehm’ den NIDO in Pink. Oder vielleicht doch lieber in Gelb? Oder einfach beide!

Bezugsquelle

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Anbieter:

MASSON-WAWER
Fiberglasmöbel GmbH
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