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Gegensätze ziehen sich an – so oder so ähnlich könnte das Motto der beiden exklusiven Madama Geneva Gins lauten, die bei der Firma Kreuzritter gleich in zweierlei Fasson zu Tage treten: Ein klassischer weißer Gin Blanc und ein seltener Gin Rouge.

Das Unternehmen aus Mühlen in Niedersachsen mit Firmensitz im historischen Bauernhof, dem „Meyerhof“, kreiert seit 2004 hochwertige Spirituosen und Getränke. Im Sortiment finden sich sowohl Liköre, Gins und Aquavitae als auch Sirup-Variationen sowie Teesorten und seit Neuestem auch ein nordischer Korn. Mit den beiden Madame Geneva Gins bringen die drei Gründer gleich zwei Variationen des Wacholder Schnapses auf den Markt.

So besinnt man sich beim Gin Blanc auf lediglich drei wesentliche Zutaten: Wacholder, Ingwer und Koriander. Was für den Gin von heute eher ungewöhnlich klingt, trägt bei der Madame-Geneva-Variante dem Geschmack des ursprünglichen Gins vor gut 50 Jahren am besten Rechnung: Durch die Besinnung auf die elementaren Grundzutaten gelingt es, einen einzigartigen klaren Gin zu kreieren, der mit seiner dominanten, kräftig-frischen Wacholdernote hervorsticht und dabei angenehm dezent von würzigen Ingwer- und Koriander-Aromen begleitet wird.

Gänzlich anders hingegen der Madame Geneva Gin Rouge. Die außergewöhnliche wie exklusive Komposition beeindruckt mit 46 Kräutern, die gerade in ihrer Komplexität ein harmonisch-mildes Bouquet abbilden und zu dem sich ein aromatischer Primitivo von 60 Jahre alten Reben gesellt. Auf den ersten Blick ist es dann aber doch das wunderbar sinnliche Rot, das alle Blicke auf sich zieht. Zusammen mit Tonic-Water ein schöner Cocktail für gesellige Runden.

Bei alledem ist die Benennung „Madame Geneva“ nicht zufällig gewählt. Vor rund 300 Jahren ist dies in Großbritannien, dem Heimatland des Gins, der gängige Kosename der Spirituose. Nachdem der Import von Cognac und Brandy verboten wurde, trat der „holländische Generver“, der Vorläufer des heutigen Gins, an ihre Stellen und fuhr durch steuerliche Bevorzugung, etwa gegenüber Bier, goldenen Ruhm ein. Der gute Tropfen sorgte aber schon bald für heftige Dispute, wurde gar zum gesellschaftlichen Problemfall, da die Frauen den Männern beim Trinken in keinster Weise nachstanden und der Gin den klangvollen Beinamen Madame Geneva erhielt.

Nicht zuletzt ist der Kosename schließlich auch verantwortlich für das formschöne Produktdesign der Art Edition, die Damen-Silhouetten zeigt. Bei den Kreuzrittern sind die beiden Premium-Gins im attraktiven Geschenkkarton inklusive zweier Gingläser erhältlich. Tabea Albrecht

 

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