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Lichterketten werden bei uns eigentlich nur aus den Tiefen des Schranks mit dem Weihnachtsgerümpel gekramt, wenn es darum geht den Weihnachtsbaum kerzenfrei zu schmücken. Damit er nicht ganz so schnell abbrennt und man keine Angst hat, dass die Kinder sich vor lauter Vorfreude die Finger verbrennen. Dass die lichtbringenden Dekoelemente aber auch unter dem Jahr an der Wohnzimmerwand nicht fehlen dürfen, das beweisen uns die Franzosen. Genauer gesagt „la case de cousin paul“, die für die etwas anderen Lichterketten verantwortlich sind.

Anstatt der klassischen Kette, die nahezu jeder deutsche Haushalt besitzt – Glühbirnen in Form kleiner Kerzen – setzt die französische Firma Akzente mit Kugeln, die aus feinem Textilgeflecht bestehen. Ob die Variante „Tao Tong“, die in Malkastenfarben erstrahlt, „Hoi an“, die ganz in pink natürlich vor allem im Prinzessinenzimmer gern gesehen ist oder „Brooklyn“, die dank eleganten Farben auch in jeder schlichten weißen Neubauwohnung einen Platz findet.

Wer sich seine personalisierte Girlande gestalten will – kein Problem. Die 20, 35 oder 50 Kugeln können mit 50 verschiedenen Farben ausgestattet werden. Genug Spielraum um der Fantasie freien Lauf zu lassen und ein absolutes Unikat zu zaubern.

Wer dahinter steckt? Zwei Menschen, die sich 2001 in der Stadt der Liebe in der DVD-Abteilung eines Kaufhauses treffen und – wie kann es anders sein – sich verlieben. Nach einer rauschenden Hochzeit und viel gespartem Geld, geht es für die beiden Turteltauben auf Weltreise. Bei ihrer Rückkehr, bekommen sie so viel positives Feedback für die bunten Kugeln, die sie aus Asien mitgebracht haben, dass sie sich nach anfänglicher finanzieller Schwierigkeiten einen Laden mieten, ein Baby auf die Welt bringen (mit dem schönen Namen Paul) und uns seither mit leuchtender Deko eine große Freude machen. Un hommage à l’amour! Julia Knobe

 

fu_2015-lacasedecousinpaul