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Bis vor zwei Jahren lebte es sich im Hotel Mama noch ganz wunderbar – man wurde gekocht und umsorgt. Wenn man auszieht, merkt man auf einmal: Ups, ständig Essen gehen wird auf Dauer ganz schön teuer – vielleicht sollte man also doch mal in den unzähligen Kochbücher stöbern, die einem Verwandte zu zahlreichen Anlässen geschenkt haben – in der Hoffnung, dass das mit der eigenen Versorgung irgendwann mal klappt.

Aber wer kennt sich schon auf Anhieb mit Fachbegriffen wie „Eier stocken lassen“, „tranchieren“ oder „beizen“ aus? Genau, niemand! Und einen Kochkurs belegen? Dann kann man auch gleich Essen gehen.

Vor ein paar Monaten hat mir dann die tolle App „Kitchen Stories“ das Leben gerettet. Mit ganz vielen Bildern, Videos und genauen Erklärungen macht das alles nämlich viel mehr Spaß – und auf einmal merkt man, dass es in der eigenen Küche noch viel besser schmecken kann als im Restaurant.

Das sind aber nicht die einzigen tollen Assets, die die App so besonders machen. Mit vielen verschiedenen Filtern lassen sich ganz einfach Gerichte finden, auf die man Lust hat – zum Beispiel die „20 Minuten Gerichte“ wenn es mal schnell gehen soll, „Vegetarisch“ – was auch für Nicht-Vegetarier ziemlich interessant sein kann, „Unter 400 Kalorien“ für diejenigen die grade auf Diät-Kurs sind oder das „Grill Special“ für die Männer. Um nur ein paar zu nennen.

Kreiert werden die Leckereien übrigens nicht von irgend jemanden. Nicht nur zahlreiche Küchenchefs, sondern auch zweifache Sterneköche geben ihr Wissen hier an unbeholfene Nicht-Köche weiter. Aber auch die große Community lädt ein, selbst kreativ zu werden und eigene Rezepte mit genauer Anleitung für andere zur Verfügung zu stellen.

Und wer nicht mit Zettel und Stift in den Supermarkt gehen will, um seine Einkaufsliste abzuhaken, kann auch das ganz einfach direkt auf dem Smartphone erledigen. Also völlig unkompliziert und problemfrei.

Ach ja: Und wenn man den Freunden erzählt hat, dass man wirklich einsame Spitze ist im Kochen und die Lieben sich dann alle postwendend selbst einladen, kann man so ein Smartphone auch viel leichter in der Küche verstecken. Kochbuch? Ich mach das mehr so nach Gefühl. Julia Knobe

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