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Sie gehört zu Hamburg wie Michel und Reeperbahn: die Kaffeerösterei Burg. Seit 1923 befasst sich das Familienunternehmen mit der beliebten Bohne und ihrer Veredelung. Empfohlene Anlaufstation für Kenner und die, die es werden wollen, ist neben dem Ladengeschäft in Eppendorf das hauseigene Museum in Lokstedt. Aber Vorsicht: einmal drin, will man nicht wieder fort.

„Kaffeemuseum“ steht auf der Tür, ein Pfeil weist ins Untergeschoss. Es sind nur ein paar Stufen, dann geht es rechts um die Ecke – Willkommen im Reich des Kaffees. Es ist gar nicht so leicht, sich zu orientieren; an jeder Ecke wartet eine neue Überraschung und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Hier ein alter Kaufmannsladen, dort eine Sammlung von Kaffeemühlen, dazwischen Proben mit Rohkaffee, dazu Bücher, Kaffeepflanzen, Tropenhelme: Das gesamte Kellergeschoss ist eine einzige, durchgehende Präsentationsfläche für Spezialitäten, Raritäten und Historisches rund um die Frucht des Kaffeebaums.

Wer sich also nicht nur für den Genuss, sondern auch die Historie der exotischen Bohne interessiert, ist in der Kaffeerösterei Burg genau richtig.