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Hören wir den Begriff „Geometrische Formen“ erstarren wir normalerweise erstmal zu Salzsäulen. Man sieht uns an, wie es rattert in unseren Köpfen, wie wir langsam rot werden und uns ein unbeholfenes „Och, mit Mathe und so hatten wir es nie so richtig“ entschlüpft. Geometrie und Wissenschaft – zwei Dinge die für uns rätselhaft und unbegreiflich sind, werden von dieser Dame glücklicherweise wesentlich besser beherrscht: Nina Lieven. Die talentierte Designerin aus Berlin würden wir ganz klar als Spezialistin bezeichnen, wenn es um umkehrbare Kreise, organische Leuchtdioden und einzigartige Lampen geht.

Pünktlich zur diesjährigen Berlin Design Week wurde das auffällige Leuchtmittel inMOOV zum ersten Mal vorgestellt. Ihre spannende Funktion sieht man der innovativen Deckenlampe nicht auf den ersten Blick an: Durch das Ziehen einer feinen Schnur können wir die Lampe ganz nach Belieben öffnen und schließen. Erstreckt sich die Leuchte komplett aufgeklappt über ihre ganze Fläche, wirft sie ein sanftes Licht an die Zimmerdecke – wird sie zusammengefaltet fokussiert sie auf einen Punkt auf dem Boden und taucht ihn in warmes Licht.

Basierend auf dem Entwurf des umkehrbaren Kreises und inspiriert von niemandem sonst außer der Natur, versucht Studio Nina Lievens (gegründet in 2015) das Konzept verschiedener Natur-Phänomene in alltägliche Objekte umzuwandeln. Und bis jetzt können wir definitiv feststellen, dass das Ausnahmetalent Nina Lieven dieses Ziel mit der inMOOV erreicht hat – WE WANT MORE! Julia Knobe

FU_2016-inmoov