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Grün, grün, grün sind alle unsere Farben.
Was gibt es Schöneres als im Sommer im Freien zu sitzen und lecker zu essen? Vogelgezwitscher, Sonne, Pflanzen. Natur pur. Wenn man jetzt nicht grade an der Hauptstraße sitzt und Abgase einatmen muss jedenfalls. Damit man das “Zurück in die Natur Feeling” sowohl im Winter genießen kann, als auch in größeren Städten, gibt es immer mehr Restaurants und Cafes, die auch im Innenraum eine grüne Fauna pflegen. Ein paar Beispiele haben wir mal zusammengesucht. Von Süden nach Norden.

In der bayerischen Hauptstadt München sitzt es sich im Nymphenburger Schlosspark natürlich besonders schön mitten im Blumenmeer. Das ehemalige Gewächshaus, das inmitten des Parks gelegen ist, bietet aber auch Frühstück, Mittagessen und Dinner unter Palmen an – daher auch der Name Schlosscafé im Palmenhaus.

Östlich der Deutschlandkarte – genauer gesagt in unserer Hauptstadt – haben wir drei tolle Tipps.
First things first. Mitten in Berlin liegt das Haus der kleinen Wunder. Der Name ist nicht umsonst so zauberhaft, es sind ja schließlich nicht immer die großen Wunder im Leben, sondern die kleinen, die einem jeden Tag passieren. Dazu gehört auch ein ausgelassenes Essen mit lieben Menschen. Amerikanische Küche – das ursprüngliche Haus der Wunder ist in Brooklyn zu Hause – mit einem Hauch Japanisch lässt das alte urbane Gewächshaus mit der eindrucksvollen Wendeltreppe zu einem echten Hotspot für Genießer werden.

Weiter geht es in Berlin Neukölln mit dem urcoolen Roamers. Rustikal, schlicht, mit viel Liebe zum Detail. Frische Kräuter auf klassischen, selbst gemachten Speisen kombiniert mit einem Meer aus Pflanzen im Raum gibt dem Spruch “Don’t hurry. Don’t worry” eine ganz neue Bedeutung.

Auch Charlottenburg hat einen Geheimtipp zu bieten: das Neni Berlin, im 25 hours Hotel. Kinder schätzen hier vermutlich vor allem den “wooooow” Blick über den Zoo, wohingegen die älteren Gäste sich wahrscheinlich freuen über einen Mix aus deutscher, eurasischer und arabischer Küche. So ein Babaganouosch (geräuchertes Auberginenpuree mit ganz vielen leckeren Sachen, die wir weder verstehen, noch buchstabieren können) schmeckt doch gleich viel besser wenn man es unter einer gigantischen Pflanzendecke genießt.

Wer sich also noch mal beschweren sollte, dass die Berliner zu wenig grün in der Stadt pflanzen, sollte sich also vielleicht lieber mal IN den Restaurants umschauen anstatt außerhalb.

Im hohen Norden gibt es natürlich Fisch. Allerdings eingerollt in Algen. Wer mal richtig gutes Sushi essen möchte und die asiatische Küche im Allgemeinen schätzt, der schaut bei der nächsten Reise nach Hamburg im Coast vorbei. Das moderne Restaurant bietet nicht nur einen schönen Blick aufs Wasser und die Hafencity (vor allem bei Sonnenuntergang ein echtes Highlight), sondern auch eine gigantische Wand aus Pflanzen, die sich durch das ganze Restaurant zieht.

Da bleibt uns nur noch eins zu sagen: Bon appetite, enjoy your meal, Buon Appetito, Smaklig Måltid, Afiyet Olsun, hyvää ruokahalua oder halt auf Deutsch: An Guad’n! Julia Knobe