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Zucker, Butter und Sahne – hört sich nicht gesund an. Ist es auch nicht. Aber man kann damit ganz fantastische Sachen machen: goldenes, weiches, süßes, salziges, cremiges, klebriges, wunderbares Karamell. Ups – wir haben uns kurz in Rage geredet, weil uns das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. Endlich hat jemand erkannt, dass Karamell viel mehr kann als nur in Form von Sirup im Kaffee zu enden oder steinhart und bröckelig im Supermarkt Regal zu versauern.

Daniela Barz à la Frl. Diehl beherrscht die langsame Kunst des Karamell Kochens perfekt – wie wir feststellen müssen, ist das nämlich gar nicht so einfach, wie es aussieht. Es dreht sich alles um den richtigen Moment, die ideale Konsistenz und die perfekte Temperatur. Um das „in die Form gießen und nicht kleckern“ – spätestens jetzt sind wir raus – und um das feine Schneiden und einzelne Verpacken der zuckerigen Schmankerl. Da steckt also nicht nur viel Butter und Sahne drin, sondern vor allem ganz viel Liebe. Das zeigen auch die kleinen Aufkleber auf den Geschmackspaketchen.

Frl. Diehl stellt übrigens nicht nur die Klassiker her – experimentiert wird mit außergewöhnlichen Sorten, wie Rosmarin, Rum Rosine, Zimtblüte, Vanille oder Sternanis Orange. Zum Frühstück gibt es verschiedene Karamellcrèmes – ,die man auch gerne einfach ohne Brötchen essen kann, ist nämlich auch wunderbar zum Auslöffeln geeignet – oder aber Müsli mit Karamell.

Wir können es jetzt also nicht abwarten mal in Koblenz vorbeizuschauen und sind ein bisschen neidisch auf die Freunde von Frl. Diehl, die als Tester herhalten mussten. Muss ein schrecklicher Job gewesen sein. Julia Knobe

 

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