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Unberührte Natur. Ein Wald. Wunderschöne Pflanzen. Auf den ersten Blick jedenfalls – wenn man einen zweiten Blick riskiert, stellt man fest, dass der Boden überdeckt ist von Müll. Auf einmal stolpert ein blondes Mädchen ins Bild, zwei große Müllsäcke in der Hand und sie fängt an Flaschen aufzusammeln. Sie guckt genau da hin, wo andere weggucken. So präsentiert sich Foekje Fleur van Duin, eine junge Niederländerin, die mit Umweltverschmutzung so rein gar nichts anfangen kann und sich dafür viel lieber mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt.

Die studierte Designerin sammelt nicht nur, sondern fischt auch – allerdings keine Fische, sondern Flaschen. Und zwar in den Gewässern von Rotterdam. Dabei findet sie immer wieder Plastik Müll, der sich ganz wunderbar dafür eignet, etwas Neues, unfassbar Cooles daraus zu machen, das keiner je wieder wegschmeißen will. Genauer gesagt: Vasen, gehüllt in Porzellan. In allen Formen, allen Farben und jede ist ein Unikat. Wir wollen haben! Nicht nur für unser gutes Gewissen – auch weil die Teile echt superduper „groot“ aussehen. Das war übrigens niederländisch für toll.

Wir freuen uns, dass es noch Menschen gibt, die nicht nur über ihr eigenes Handeln nachdenken, sondern auch noch die Verantwortung für die Blödheit anderer übernehmen. Danke, zauberhafte Foekje Fleur! Julia Knobe

 

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