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Ein Produkt, das kurz nach der Entwicklung im Museum steht und vorher noch mal eben einen der international begehrtesten Kommunikationsdesignpreise abstaubt, kann nur überzeugen.
Das ist auch dringend notwendig, denn hier geht es um einen Artikel, mit dem man nicht unbedingt viel Freude und Spaß verbindet. Es geht hier um den Wecker, ein Alltagsgegenstand, auf den man gerne verzichten würde, aber ohne den man im modernen Berufsleben ganz schön aufgeschmissen wäre.

Wenn man morgens schon aus seinen Träumen gerissen werden muss, dann doch wenigstens mit Stil.
Der Flip Wecker vom Londoner Kreativ-Duo DesignWright, bestehend aus den Brüdern Adrian und Jeremy Wright, schafft es spielend leicht, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden.
Bahnbrechend ist vor allem die leichte Bedienung des Flip Weckers. Da muss man nicht total verschlafen mit tausend Knöpfen hantieren, verstellt im Halbschlaf noch alles und verpasst das wichtige Dienstagmorgenmeeting um zwei Stunden.

Ist die Weckzeit einmal eingestellt, dreht man den Wecker einmal um die eigne Achse, und nachdem das „On“ Zeichen erscheint, kann man sich sicher sein, dass man am nächsten Tag geweckt wird.
Keine Angst, man muss hier nichts über Kopf lesen, denn die digitale Anzeige dreht sich automatisch mit.
Klingelt der Wecker nun, dreht man ihn einfach wieder um und schon ist er aus. Liebhaber der Snooze Funktion streicheln einmal sanft über das Gehäuse und schon darf man selig im Fünf-Minuten-Takt weiterschlummern.

Den Red Dot Award haben die Gebrüder Wright 2013 also zu Recht gewonnen und das praktische und formschöne Designstück erfreut sich immer größerer Beliebtheit in deutschen Schlafzimmern.

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