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Es muss nicht immer der Altbau sein und auch nicht der Boden des Badezimmers: Einsatzmöglichkeiten für Fliesen und Platten gibt es viele. Ob ein grafisch-reduzierter Mix aus geometrischen Formen oder kunstvoll und aufwendig gestaltete Ornamente – das breitgefächerte Angebot an unterschiedlichen Fliesenmotiven und -arten hat für jeden Geschmack und Stil etwas Passendes parat. So viel steht fest: ein Blickfang in den eigenen vier Wänden sind die edlen Terrazzoplatten und Mosaikfliesen allemal.

Königlich tanzen wie Ludwig XIV: Mosaikfliesen im Wohnzimmer

Auch heute noch sind sie in Mode: Mosaikfliesen haben den Charme vergangener Tage nie eingebüßt. Schon im Altertum gab es sogenannte Kieselmosaike, die bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. in Form von Bodenmosaiken arrangiert wurden. Figürliche Motive erhielten jedoch erst im 2. Jahrhundert mit den Griechen Einzug. Und schließlich waren es die Römer, die für die Verbreitung und Resonanz der Mosaikfliese im gesamten Mittelmeerraum sorgten.

VIA_mosaikplatten

Foto: VIA

Ob luxuriös und pompös wie bei Ludwig oder uniform im angesagten graphischen Design – eine pulsierend-lebendige Optik ist dem Wohnzimmer garantiert. Aber Vorsicht: Eine Mosaikfliese sollte immer auch als Dekoelement behandelt werden – das schützt vor einem räumlichen „Overload“.

Viel Terrazzo in der Küche und im Eingang

Ein Gefühl wie auf der Piazza della Repubblica – italienischen Flair holen wir uns mit dem „Terrazzo alla venezia“, wie der Steinfußboden mit ganzem Namen benannt ist, in die eigenen vier Wände. Er hat seinen ursprünglichen Einsatzort tatsächlich im Küchen- und Eingangsbereich, wo er vor allem um die Jahrhundertwende verstärkt verlegt wurde. Heute erlebt dieser klassische Fußboden seine Renaissance.

VIA_terrazzoplatten

Foto: VIA

Experte auf diesem Gebiet ist der Hersteller VIA: Bei der Herstellung der Platten wird eine Mischung aus eingefärbtem Zement und farbigen Zuschlägen – jedoch gänzlich ohne den Zusatz von Kunstharzen oder anderweitigen Kunststoffen – gepresst und anschließend geschliffen, wodurch eine spezielle Oberflächenstruktur entsteht. Zu den vier gängigen Terrazzofarben zählen Weiß, Grau, Schwarz und Rot. Ebenfalls ein sympathisches Charakteristikum: Terrazzoplatten verlaufen durch ihre Körnung nicht präzise.

‚Black or White’ – Fliese im Bad

Für mehr Weite und damit optimal für kleine Bäder sind helle Fliesen von Vorteil, zum Beispiel in einem schönen Sandton. Das lässt den Raum größer erscheinen und suggeriert Weite. Wer es hingegen gerne chic mag, der greift lieber zu dunklen Fliesen. Der Kontrast zum weißen Interieur ist hier besonders eindrucksvoll. In Kombination mit Holz-Elementen wird der eher strengen Atmosphäre zudem eine warme und ruhige Note gegeben.

Und für all diejenigen, die sich so gar nicht entscheiden können empfehlen wir die hochwertigen Fliesensticker von BOUBOUKI. Mithilfe der Fliesenaufklebern, die auch in Feuchtbereichen wie Badewanne oder Dusche angebracht werden können, lässt sich das Badezimmer immer wieder aufs Neue verschönern.

Tabea Albrecht