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Meine erste Begegnung mit einem Lobbyisten hatte ich vor wenigen Wochen in der Wilhelmsbuger „Soulkitchen“. Die legendäre Filmlocation hat sich zum Veranstaltungsort für interessante Kultur- und Designevents gemausert. So trafen wir uns – er in Gelb, ich in Jeans. Und er war genauso, wie ich Vertreter seiner Gattung mag: gut in Form und mit Körperspannung. Die anderen Gäste waren von ihm genauso begeistert wie ich, das am Rande.

Mit dem Sitzmöbel „Lobbyist“ hat das junge Hamburger Designlabel pliet einen echten Coup gelandet; er ist der Star ihrer stetig wachsenden Kollektion. Gerade erhielten sie den „Blickfang“ Designpreis in Silber. Die Gründer Lutz Pankow und Dominik Lutz lernten sich an der Hochschule für Bildende Künste (HFBK) in Hamburg kennen – Professor der eine, Lehrbeauftragter der andere. Seit 2006 arbeiten sie zusammen, seit Anfang des Jahres gibt es pliet – auf Plattdeutsch „der schlaue Gedanke“. Und schlau sind die Möbel und Leuchten der beiden Produktdesigner wirklich.

Beispiel „Lobbyist“: Die flachen Einzelteile werden zusammengesteckt und über zwei Spannelemente zusammengezogen. Dadurch erhalten Sitzfläche und Lehne ihre leicht gebogene Form. Die Ablage unter der Sitzfläche bietet sich für Zeitschriften an. Mit seiner Zerlegbarkeit und dem leichten Gewicht von nur 11 kg empfiehlt sich das Sitzmöbel als unkomplizierter Begleiter, der auch gern mal zwischen Büro und Wohnung pendelt.

Produziert wird der „Lobbyist” wie alle anderen Teile der Kollektion in Deutschland, und das so regional wie möglich.

Das gute Stück ist in zwei Varianten erhältlich: Der „Rocker“ kommt mit Kufen daher und lädt zum Schaukeln ein, sein Kollege „Lounger“ steht mit allen vier Beinen fest auf der Erde. Ich mag beide.

Bezugsquelle

email für Bestellungen: mail@pliet.com

Anbieter:

pliet GmbH
Eimsbütteler Straße 90
22769 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 / 318 140 60
www.pliet.com

Fotocredits: Uwe Gärtner