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Es liegt nicht auf Straße, sondern hängt an den Bäumen, das liebe Geld. Das dachte sich zumindest eines Tages Jan Schierhorn, als er all die unzähligen Äpfel sah, die Jahr um Jahr verfaulen und ungenutzt weggeworfen werden.

Daraufhin gründete der Hamburger das Projekt „Das Geld hängt an den Bäumen“, um aus den Früchten, die aus verwaisten Gärten und Plantagen rund um Hamburg stammen, frischen Saft zu pressen. Dabei setzt sich Jan Schierhorn nicht nur für Lokalität und Nachhaltigkeit ein, sondern auch für Arbeitsplätze. Seit Jahren hilft er Menschen mit Behinderung oder sozialen Schwierigkeiten einen Job zu finden.

Einmal gesammelt, wandern schließlich alle Äpfel in die Presse. In einer speziellen Slow-Food-Mosterei wird dann das Säureverhältnis ausbalanciert und der lecker-frische Saft in Glasflaschen abgefüllt. Übrigens: alle Äpfel sind ausschließlich von der Natur geküsst und damit frei von Pestiziden. In Holzkisten verpackt, kann man eine 0.75 l Flasche Apfelsaft dann für 2,45 € erstehen.

Und was passiert mit den Einnahmen? Die wandern direkt zurück ins Projekt oder werden in weitere lokale Initiativen für Menschen mit Behinderung investiert.

Das Geld hängt an den Bäumen – ganz große Klasse Jan Schierhorn! Tabea Albrecht

 

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