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Craft Beer is not a crime? Sehen wir genauso. Das was Mario Hanel und Timm Schnigula da in ihren geheimen Hallen zusammenbrauen stellen wir uns nämlich wesentlich lieber in den Kühlschrank als das Bier, das wir aus dem Supermarkt kennen. Anstatt dem Schema eines Großkonzerns zu folgen, machen die Jungs halt einfach frei Schnauze. Jede Sorte muss erst mal durch den Geschmackstest von „Zwickelkönig“ Timm und dem „Ewig-Optimisten“ Mario – sie verkaufen uns Bierliebhabern also nur, was ihnen auch selber ins Glas kommt. Sehr sympathisch.

Munich Easy, Foundation 11, Drunken Sailor, Roundhouse Kick, 7:45 Escalation und Detox heißen die wilden Mischungen, die sich die Jungs ausgedacht haben. Außergewöhnliche Kompositionen wie beim Roundhouse Kick – Pilsener Malz, Chocolate Malt, Karamellmalz und Röstmalz – sind da keine Seltenheit. Endlich mal etwas Abwechslung. Das dreht vielleicht sogar die Damenwelt, die sich ansonsten lieber panisch an ihrem Weinglas festklammert, in Richtung Hopfen und Malz.

Obwohl wir Deutschen ja bekannt sind für unsere Liebe zum Bier ist unser Sortiment irgendwie mittlerweile ein bisschen eingeschlafen. Da sind die Belgier oder Skandinavier zum Beispiel doch um einiges experimentierfreudiger. Schade eigentlich. Und umso schöner, dass die CREW beweist, dass die Deutschen auch noch anders können.

Wie ein deutsches Sprichwort so schön sagt: „Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!“ Darauf müssen wir trinken. Oans, zwoa, drei… den Rest heben wir uns bis zum Oktoberfest auf. Bald hoffentlich auch mit der Crew und einem Wiesn Special? Julia Knobe

 

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