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Zwischen den ganzen Limonen-Vanille-Frapuccinos, Caramel-Soja-Machiattos mit lactosefreier Milch und Chai-Tea-Lattes die hier auf der Strasse so rumlaufen und in erster Linie als trendiges Accessoire gelten, sollte ein Getränk nie aus der Mode geraten: Der gute alte Tee. Nicht umsonst pflegen die Briten die Tradition des “Afternoon Tea” bereits seit dem 17. Jahrhundert.

Auch wenn es mittlerweile schon deutlich mehr Sorten zu kaufen gibt, als Earl Grey, Pfefferminz und Kamille – viele verbinden Tee immer noch mit “muss ich trinken, damit ich schnell wieder gesund werde”. 5 CUPS and some sugar belehrt uns eines Besseren! Hier kann man seinen Tee nämlich einfach selber mischen – und das geht ganz leicht.

Aus sieben verschieden Gebieten (Tees, Kräuter, Früchte, Übersee, Blüten, Gewürze, Aromen) kann man bis zu acht Zutaten auswählen. Wer mit einer Zutat nichts anfangen kann, muss sich keine Sorgen machen – eine kleine Geschichte hilft einem auf die Sprünge. Wie zum Beispiel der Tee Lapacho, auch genannt “Senor Lapacho”. Er hat eine erdige und vanilleähnliche Note, ist geschmeichelt von der Bezeichnung “Baum des Lebens” und grünt bis zu 700 Jahre. Wieder was dazu gelernt.

Wer bereits mit drei oder vier Zutaten seinen Traumtee gefunden hat, der stellt noch kurz das Mischungsverhältnis ein und kommt dann direkt zur Auswahl der Verpackung. Um das Ganze abzurunden, darf man seiner Kreation natürlich auch noch einen Namen geben. Kein guter Einfall auf die Schnelle? Bei mir hat der Zufallsgenerator die Namensgebung übernommen und so habe ich demnächst den “Et voila Frucht versetzt Tinte” im Schrank stehen.

Wem das doch alles zu kompliziert ist und sich lieber auf die Geschmacksknospen echter Kenner verlässt kann natürlich auch eine fertige Mischung kaufen – wie wäre es zum Beispiel mit “Die hübsche Gräfin und der Süden” oder dem Liebestee “Früchtchen Honigherz”?

“some sugar” bedeutet übrigens, dass es auch noch ganz viele tolle Kleinigkeiten zu entdecken gibt die einfach Pflicht sind zum Tee. Tassen, Kannen, Kekse und Honig zum Beispiel.

Also ich finde, so eine eigene Kreation morgens durch die Gegend zu tragen ist bei weitem cooler, als so ein langweiliger Kaffeebecher to go. Julia Knobe

 

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